«Der Fall Riesling-Silvaner» Führung mit der Kuratorin durch die Sonderausstellung
Ein Archiv-Krimi um Müller-Thurgaus berühmte Rebsorte: Die Kuratorin zeigt, welche Hinweise in den Notizbüchern des Forschers stecken – und wie sich die Geschichte des «Riesling-Silvaners» neu lesen lässt.
Ein Archiv-Krimi in der Sonderausstellung Müller-Thurgau: Kuratorin Mariska Beirne führt durch die Geschichte einer berühmten Rebsorte – und einer folgenreichen Verwechslung. Lange galt der Müller-Thurgau als Kreuzung aus Riesling und Silvaner, weshalb er in der Schweiz bis heute oft «Riesling-Silvaner» genannt wird. Doch genetische Untersuchungen zeigten: Der zweite Elternteil ist nicht Silvaner, sondern Madeleine Royale. Was also geschah damals im Treibhaus?
Neu erschlossene Notizbücher Hermann Müller-Thurgaus geben spannende Hinweise darauf, wie der Forscher arbeitete, wo sich ein Fehler eingeschlichen haben könnte und weshalb diese Rebsorte dennoch zu einer der erfolgreichsten Züchtungen des 20. Jahrhunderts wurde.
Die Führung zeigt auch weniger bekannte Seiten des «Pioniers» – etwa seine Beschäftigung mit alkoholfreien Weinen. Inklusive Museumseintritt und einem Glas Müller-Thurgau.
Regulär 30.– / Mitglieder 20.– (inkl. Museumseintritt und ein Glas Müller-Thurgau)
05.07.2026 | 11:30 - 12:30 Uhr
27.09.2026 | 11:30 - 12:30 Uhr
18.10.2026 | 11:30 - 12:30 Uhr
Austrasse 41, 8804 Au-Wädenswil
Führung